24 | Leoben Dienstag 28. August 2018

Hochwasserschutz geht in die nächste Phase

Kalwangs Bürgermeister Mario Angerer zum Projekt KK

In Kalwang fiel der Startschuss für das nächste Detailprojekt des Hochwasserschutzes. Fertigstellung erfolgt nächstes Jahr.

Das gesamte Hochwasserschutzvorhaben in Kalwang setzt sich aus sechs Projekten zusammen. Das erste - die Geschiebesperre in der Teichen - wurde bereits 2011 fertiggestellt und hat sich gleich zwei Wochen später nach starken Regenfällen voll bewährt.

Nun erfolgte der Startschuss für das zweite Detailprojekt, das sich von der Klarmannwehr über die Friedlsäge bis zur Radlerbrücke erstreckt. „Die Klarmannwehr wird entfernt, auch die Abstufung, also der Wasserfall, kommt weg. Ortsseitig wird eine ein Meter hohe Betonwand gebaut“, erklärt Bürgermeister Mario Angerer. Errichtet werde auch eine neue Brücke, allerdings etwas höher.

Auch bei der Friedlsäge werde die Holzbrücke entfernt, und eine aus Beton errichtet - ebenfalls höher als die jetzige, und auch hier komme der Wasserfall weg. „Links und rechts des Baches kommt eine Uferbebauung mit Wasserbausteinen und in der Mitte des Baches werden Betonstreifen eingebaut, um die Fließgeschwindigkeit etwas zu regulieren“, erklärt der Bürgermeister. Die Gesamtbaukosten für dieses Projekt belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. „Die Gemeinde bezahlt davon acht Prozent, 12 Prozent die Asfinag, das Land 20 Prozent und den Rest bezahlt der Bund“, so Angerer.

Auch das dritte Detailprojekt sei bereits in Planung und betreffe den sogenannten Graphitgraben. Andrea Walenta